Bei Markus ist gestern gefühlt drölfzig mal der Begriff Inklusion gefallen und es ging dabei nicht einmal um behinderte Menschen. Und jetzt weiß ich auch nicht.

Ich war ja immer ein Befürworter davon, das Thema Inklusion breiter zu denken, weil es allgemein gesprochen darum geht, dass nicht ein Individuum sich anpassen muss, um Teilhabe zu bekommen, sondern dass sich die Gesellschaft so anpasst, dass jeder teilhaben kann.

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Trotzdem ist es ein Begriff, der aus der Behindertenbewegung stammt. Dass dieser jetzt so verwässert wird, dass wir mal wieder komplett hinten runter fallen, finde ich ziemlich symptomatisch für die Wahrnehmung behinderter Menschen.

Bei der Thematik Barrierefreiheit hatte man das auch schon: man bringt das Argument, dass es ja gut für alle ist, dass auch Mütter mit Kinderwagen von Niederflurfahrzeugen und mehr Aufzügen profitieren – und was rauskommt, ist, dass genau diese von Kinderwagen okkupiert sind.

Und natürlich mit Leuten mit riesigen Koffern, die nicht auf die Rolltreppen passen.

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