Spieltheoretisch optimaler Lockdown und die Rolle der Wähler youtu.be/O5zRaOxKwdk via @YouTube

Zum Thema Selbstregulation: ich halte das für ein sehr interessanten Ansatz, befürchte aber, dass die Feedbackschleife etwas zu langsam funktioniert, um mit der Dynamik Schritt zu halten, insbesondere, weil wir die Informationen über Erkrankungen immer mit etwas Verzögerung erhalten und damit vielleicht das Risiko als zu gering einschätzen um eine objektive Wahl zu treffen.Außerdem gibt es das Problem, dass manche Gruppen tatsächlich ein geringeres Risiko haben, als andere.

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Dadurch würde bei der Selbstregulation nicht wie die Menschen mit höherem Risiko durch diese mit niedrigem Risiko mitgedacht, weil jeder nur seinen eigenen potentiellen Schaden sieht, die Verantwortung für andere aber eventuell hinten runter fällt. Außerdem glaube ich, dass es einen psychologischen Effekt durch Verdrängungsmechanismen gibt, dass die Leute ihr eigenes Risiko als geringer einschätzen, als es eigentlich ist. Das verstärkt das verheerende Problem nochmals.

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Ich hatte mir aber mal überlegt, wie man das ganze etwas verschlafen könnte, auch ohne oder mit milderem Lockdown. Und zwar wäre ich dafür, dass man schadenersatzpflichtig wird und Entschädigung zahlen muss, falls man jemanden fahrlässig oder gar vorsätzlich infiziert.

Das würde dann sowohl für Privatpersonen gelten, die sich in zu großen Gruppen unter schlechten Hygieneverhältnissen treffen, als auch Betreiber von Lokalitäten aus allen Bereichen (Wirtschaft/beruflich, Bildung, Freizeit, Verkehr …), die für zu schlechte Hygieneverhältnisse sorgen. Dazu müsste natürlich immer klar kommuniziert werden, was fahrlässig wäre: die Einhaltung der allgemeinen AHA+L Regeln und maximal akzeptable Gruppengrüßen etc.

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