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Mich würde mal interessieren, ob Ihr im Hinblick auf den Klimawandel Euren Lebensstil umgestellt habt. Gerne auch mit Antworten an mich.

@Thalestria viel weniger, als ich eigentlich wollte. Noch am ehesten mehr Auto, weniger Fahrrad.

@Thalestria
Ich glaube, dass ich einiges schon verändert habe und weiter werde, aber ursprünglich eigentlich nicht bewusst in Hinblick auf den Klimawandel selbst. Sondern eher nach dem Motto: "Wie richte ich persönlich generell weniger Schaden an?" Also eher generell.

@nocci Naja, aber das spielt da ja mit rein und so fing es bei uns auch an. Wenn ich so drüber nachdenke, haben wir da auch schon einiges verändert und wollen noch mehr machen. Mein Auto steht derzeit z.B. wesentlich mehr, als es fährt, wir essen viel bewusster und viel weniger Fleisch und Fisch, der Liebste trinkt nur Hafermilch, die ich leider gar nicht mag. Dafür haben wir jetzt einen tollen Hof entdeckt, bei dem es lecker Milch von freilaufenden Kühen gibt. Und, und, und.

@Thalestria
Ja, es spiele vielleicht mit rein, aber bewusst war es mir nicht als ich anfing hier und da bewusster zu leben.

Ich kann auch echt nicht sagen, dass ich alles richtig mache, aber manchmal hat das auch einfach mit dem zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln zu tun.
"Bewusst" ist leider manchmal einfach auch ein wenig teurer und das merken wir in den letzen Monaten schon (wo Leben generell teurer wird)

Anfangs war für uns zB Strom wichtig, weshalb wir zu EWS gewechselt sind.

@nocci Ja, das kann ich so bestätigen, bewusst leben geht leider häufig auf den Geldbeutel, was es für Menschen, die eh schon eng sind, sehr schwierig macht. Wir sind da mittlerweile finanziell deutlich besser gestellt als früher und können uns das leisten. Und das tun wir, weil es uns wichtig ist. Wir sind übrigens auch zu EWS gewechselt und hatten deshalb letztes mal keine Strompreiserhöhung wie andere. Hat sich also auch finanziell gelohnt.

@Thalestria @nocci als Tipp für Hafermilch, die in den Kaffee soll - alpro not milk! Leider teuer, aber für mich die Beste. Ansonsten versuche ich Bioland Milch zu erwerben.

@schmetterlingstraum Ich hab so einige ausprobiert, gestern brachte der Liebste dann eine mit, die mir bisher am besten schmeckt. Aber ich gebe zu, ich steh einfach auf Milch und kann mit keiner der pflanzlichen Alternativen was anfangen. @nocci

@Thalestria wir essen weniger Fleisch und kaufen mehr in Hof- und Bioläden.

@Thalestria ich habe das letzte ausgewählt, wobei ich eigentlich schon lange Zeit so verfahre ✌🏼

@schmetterlingstraum Das finde ich super, wir machen das immer mehr und immer bewusster.

@Thalestria Ich find die Frage ja an sich sinnvoll aber gebe zu bedenken, dass die Industrie seit Jahrenzehnten versucht Klimawandel als individuelles Problem darzustellen und dafür Kampfbegriffe wie "Ökologischer Fußabdruck" eingeführt hat. Und solche Fragen promoten in gewisser Weise den Talking point der special-interest Gruppen.

Insofern, ja, versuche einen Beitrag zu leisten, aber bin gleichzeitig der Überzeugung dass wir es nur durch eine staatliche Intervention schaffen können.

@holger Da bin ich ganz bei Dir, wir alleine können es nicht schaffen, aber ich denke, je mehr Menschen sich da anschließen, desto mehr Druck übt das auf Politik und Wirstchaft aus. Abgesehen davon, dass ich denke, dass jeder über kurz oder lang seinen Lebensstil anpassen werden muss. Genau das ist es ja, was so manchen so beunruhigt, dass sie ihren Lebensstil nicht wie gewohnt fortsetzen können.

@Thalestria das bedeutet regulieren und gemeinsam auch krasse schritte einzuleiten ist unausweichlich. Private Zurückhaltung ist ehrenwert aber wird letztlich eher zum burn-out von Klima-bewegten führen als viel Helfen.

Ich erinnere mich an meine Kindheit in den 90ern, die mitten auf eine Öko-Welle gefallen war. Bin ziemlich sicher dass viele Erzieherinnen und Lehrerinnen die uns zu Recyclingpapier geraten haben nun SUV fahren. Will sagen Selbstverpflichtung ist nett, aber nicht von Dauer.

@holger Naja, ich finde ja, dass es da vieles gibt, dass mensch ändern kann, ohne sich zu kasteien, sondern vielleicht sogar an Lebensqualität hinzu zu gewinnen. Wie regionale Produkte auf dem Markt kaufen, leckerer und nett beim Einkaufen. Oder Fahrradfahren für sich zu entdecken. Ich bin kein Mensch, der Bock auf sich kasteien hat, das macht nichts besser und mensch hält das nicht durch.

@Thalestria für mich teilweise kaum einzuschätzen. Ist der Apfel aus dem Kühlhaus nun ökologischer als der aus Neuseeland (je nach Jahreszeit).

Dann finde ich auf dem Markt auch jede Menge Produkte die vermutlich vom Großhändler kommen. Wie ökologisch ist das?

Ist ein Hektar Intensivlandwirtschaft + Ausgleichsfläche ökologischer als 2 Hektar Biolandwirtschaft?

Das muss zentraler geregelt werden.

Klar, sowas wie Fahrradfahren mag ne einfache Maßnahme sein, wenn es einem auch Spaß macht.

@holger @Thalestria kleiner Beitrag zum Thema Hafermilch (oder Mandelmilch etc): selber machen ist total einfach und man kriegt den gewünschten Geschmack auch hin. Billiger ist's sowieso und Verpackung fällt auch weg :-)

@holger

@Thalestria

Ich bin davon überzeugt, dass eine Regierung (bzw. die Industrie) erst dann ernsthafte Maßnahmen durchsetzt, wenn bereits ein großer Teil der Gesellschaft ihr individuelles Verhalten verändert hat. - Sonst würde ja eine Regierung vermeintliche gegen die Interessen der (eigenen) Wähler agieren.

@h2owasser @Thalestria ich frag mich welche Regelung einer breiten gesellschaftlichen Umsetzung gefolgt ist. Und mir fällt da kein Beispiel ein.

@holger @Thalestria

Also Adhoc fallen mit da zB. Popup-Fahrradsteifen ein. Der schon verhandene (aber viel zu niedrige) CO2-Preis geht in die Richtung. Ansonsten ist ja auch noch nicht so lange, dass Politik das Problem des Klimawandels überhaupt ernst nimmt.

@Thalestria seitdem ich das Geld für Biokrams habe zahle ich gerne den Aufpreis. War als Studi damals nicht machbar. Auto hatte ich noch nie und Pandemie + Homeoffice machens weiterhin nicht notwendig.
Mich stört aber viel mehr wie die Lösungen individualisiert werden und selbst wenn wir alles tun nur ~30% des CO² Ausstoßes eingespart werden kann. Zieht die Industrie nicht hats nur dem eigenen Gewissen genutzt.

@Bobo_PK Mit dem Bio geht mir das auch so, seit wir das Geld dazu haben, zahlen wir das gerne.
Was den eigenen Lebensstil anbelangt, so glaube ich, dass eh jeder über kurz oder lang sein Leben wird ändern müssen, denn so kann es einfach nicht weitergehen. Und natürlich müssen da Politik und Industrie auch in die Pflicht genommen werden, keine Frage.

@Thalestria Ich bin vor knapp zehn Jahren von Latte Macchiato/ Milchkaffee wieder zum guten alten Filterkaffee gewechselt. So brauche ich statt einem Liter Milch/ Tag einen pro Woche. Damit kann ich dann leben, da ich die Alternativen auch nicht meine Freunde nenne. ;-) Ansonsten bin ich seit 1992 Vegetarierin, kaufe regional und Bio, wenn nicht zu teuer, und wo nötig Fairtrade (z.B. Kaffee) und habe auch kein Auto. Strom + Gas sind auch Öko. Viel Geld habe auch ich nicht...

@BrancaCadelaPreta Das mit dem Kaffee mache ich auch so, das spart wirklich viel Milch. Ganz auf Milchprodukte verzichten könnte ich nicht, auch schon, weil ich Käse liebe. Strom beziehen wir auch nur Ökostrom und sind mit dem Wechsel sehr zufrieden.

@Thalestria Käse und andere Milchprodukte haben leider einen ähnlich hohen Klimafußabdruck wie Fleisch, teilweise sogar schlimmer.

Daher wird der bei mir leider auch stark rationiert =(

@schmittlauch Ja, ich weiß, aber auf Milchprodukte zu verzichten bekomme ich einfach nicht hin.

@Thalestria Mehr ÖPNV würde ich gern, aber auf dem Land kann man das knicken. Verbindungen die wenns hoch kommt im Stundentakt fahren sind fürn Ars**.

@scops Das ist ein Riesenproblem. Hab selbst lange auf dem Land gewohnt und der ÖPNV ist da eine Kathastrophe bis hin zu praktisch nicht vorhanden. Da muss dringend was getan werden.

@Thalestria Bin jetzt nicht ultra nachhaltig unterwegs und Interessiere mich zum Beispiel für Motorsport oder habe eine Frau aus Japan. 😎
Ansonsten habe ich kein Auto und nutze ab und an Carsharing. Weitgehend vegetarisch.
Produkte wenn geht Made in Germany oder EU.

@Thalestria Ja, schrittweise im letzten Jahrzehnt. Als Student war wenig zu machen, inzwischen pendel ich nur noch 1× die Woche (komplett elektrisch mit Bahn/Elektroauto), Fleisch nur ca. 1× die Woche, Kindertransport möglichst mit dem Lastenrad und wir bauen gerade ein Holzhaus. Leider nicht passiv, nur optimiert.

@ngc_ollie Zur Arbeit fahr ich auch mit der Bahn und wir fahren viel mit dem Fahrrad, Fleisch haben wir auch reduziert und kaufen viel regional.

@Thalestria ach ja, unser Einkauf ist bei allem verfügbaren bio(-land). Mit den Kindern und seit Corona ist das mit dem regionalen fast unmöglich geworden, dafür ist vieles auch in die Supermärkte gewandert

@Thalestria Nicht wegen dem Klimawandel, sondern als Unterstützung für die regionalen Erzeuger und weil es frisch ist. Auto muß ich jetzt nicht mehr, mangels Alternativen, täglich fahren. Radfahren hält gesund und es lässt sich auch so viel erledigen.

@Linuxkumpel @Thalestria ich schließe mich an: Autoverzicht damals eher wegen den Kosten und dem ewigen Stau. Biofleisch wegen der Tierhaltung, weniger Fleisch, weil es aufgehört hat, besonders begehrenswert zu schmecken. Regional aus Fairness und zur Unterstützung. Der Klimawandel kam bei mir erst später ins Bewußtsein.

Zu Hafermilch: Wer will, kann die einfach und deutlich günstiger selber machen. Dann fällt auch kein Tetrapack Müll an.

@Calypso1 @Linuxkumpel Leider schmeckt mir Hafermilch so gar nicht, ich mochte schon als Kind Haferflocken nicht.

@Calypso1 @Thalestria Pendler, Auto war notwendig, ÖPNV 1,5 Stunden mit dreimal umsteigen für 26 Km, Auto 30 Minuten. Das zeigt eigentlich die ganze Misere.

@Thalestria auto hatte ich nie, will ich nicht, und kann ich mir soweiso nicht leisten. aber meine umstellung von ovo-lacto auf vegan war wesentlich auch umwelt/klima-begründet.

an sonsten hab ich meinen wasserverbrauch reduziert und versuche weniger quatsch zu kaufen…

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