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Das große Problem bei den Herausforderungen des Klimawandels ist, dass zwar alle da was machen wollen, aber bitte so, dass sie nichts davon mitbekommen. Also weiter den eigenen Lebensstil wie bisher führen, es soll nichts kosten und bitte keine Windkraftanlagen oder ähnliches vor der eigenen Haustür.
Ich verstehe das durchaus, aber jeder sollte sich da mal an die eigene Nase fassen und bei sich anfangen.
Nur so ein Gedanke.

· · Web · 4 · 7 · 16

Weil. seien wir doch mal ehrlich, wir stehen vor riesigen Umwälzungen und Veränderungen, keiner kann erwarten, dass das nicht auch Auswirkungen auf das eigene Leben haben wird.

@Thalestria Völlig richtige Ansichten. Ja.
Ist nur schade das auch dort weiterhin Investoren das große Geld machen wollen und zum Beispiel wertvolles Ackerland mit Solarenergie zupflastern. Wie wohl zur Zeit im Osten Deutschlands passiert.

@skoschi Jop, so läuft das eben im Kapitalismus. Um das zu ändern, müssten wir noch sehr viel mehr ändern, aber ich glaube, anbetracht der Dringlichkeit haben wir diese Zeit wohl eher nicht.

@Thalestria Schnelle Änderungen der Gesellschaft gibt es immer durch (menschengemachte) Katastrophen. Mensch denke nur an die Renaissance als Konsequenz der Pest-Epidemien in Europa. @skoschi

@carl Wobei die Pest ja nicht menschengemacht war, genauso wenig wie die Pandemie jetzt. Letztere hat übrigens auch schon viel verändert und eine eh schon da gewesene Entwicklung ziemlich beschleunigt. @skoschi

@Thalestria Deswegen setzte ich (menschengemacht) in Klammern :-)
Allerdings könnte mensch das auch diskutieren: Der christliche Sauberkeitsbegriff differiert doch arg von dem jüdischen, noch mehr von dem muslimischen. Die absolut katastrophalen hygienischen Verhältnisse in den christilich dominierten Ländern Europas sind menschengemacht und haben die Pest zur richtig großen Katastrophe gemacht. @skoschi

@Thalestria Bin da ganz bei dir. Allerdings fällt es deutlich schwerer mit dem Wissen, dass alles, was Bürger selbst tun können (incl. Tempolimit) ein Fliegenschiss ist, gegen die Werte der Großindustrie. Und es sieht aus, als wollte die niemand zur Verantwortung ziehen. Da frage ich mich dann schon, was das soll.
Ich bin übrigens sehr für Tempo 130. Das schont auch zusätzlich die Nerven.

@writingwoman Da stimme ich Dir vollkommen zu, das ist Mist, wenn es nur auf dem Rücken von uns allen ausgetragen wird und die "Großen" nicht behelligt werden. Aber trotzdem bin ich der Ansicht, dass jeder tun sollte, was mensch kann, um die Kathastrophe abzumindern.
Ich bin übrigens auch für ein Tempolimit, für mich dürfte das sogar noch niedriger sein, das würde auch mehr fürs Klima bringen.
Kann ja aber auch jeder für sich selbst entscheiden und langsamer fahren.

@Thalestria Mache ich eh.
Nur hab ich auf den unbegrenzten Teilstücken immer Angst, dass ich beim Überholen irgendwann einen Raser übersehe. Die sind ja meist schneller als ich gucken kann. Deshalb bin ich für ein offizielles Limit. Da halten sich die meisten zumindest grob dran, und das reicht schon.

@writingwoman Mir geht es ganz genauso, was dann auf stark befahrenen Autobahnen auch mal zur Folge hat, dass ich dann lieber hinter einem LKW herzuckele, als mich diesem Stress auszusetzen. Genau aus diesem Grund wäre ich auch unbedingt für ein generelles Tempolimit, in der Hoffnung, dass es das Fahren auch entspannter macht.
Ich seh es ja, wie entspannt das Fahrenim Vergleich es in Frankreich oder noch mehr in Dänemark war.

@Thalestria Wobei die Dänen noch nie was von Abstand halten gehört haben. Zumindest nicht auf Autobahnen.
Die Schweizer machen das ganz schön, aber da wird zu schnell fahren auch gleich RICHTIG teuer.

@writingwoman Ich war kurz nach der Einführung von Tempo 130 dort (schon lange her) mit dem Auto in Italien. Ich hatte noch das enervierende Gewühl am Frankfurter Westkreuz und die Staus davor im Kopf und merkte: Der Urlaub beginnt am Mailänder Pendant! So schön suutsche Richtung Florenz treiben ... (im CD-Player passend: Rondo Veneziano).
Würde ich heute gar nicht mehr machen: "Isch 'abe gar kein Auto." 😉
@Thalestria

@writingwoman
Ein paar ganz gute Inspirationen, wie viele "Fliegenschisse" sich aufsummieren können, findet ihr im Podcast "Zukunft Jetzt - Klima-Impulse für den Alltag".
Wenn genug Menschen die Mechanismen des Kapitalismus für eine soziale und nachhaltige Lebensweise nutzen würden, könnte der Markt zumindest in Grenzen in eine positive Richtung regeln. podcast76faa5.podigee.io/feed/
@Thalestria

@pascal @Thalestria
Danke für den Podcast-Tipp!
Trotzdem darf die Industrie nicht geschont werden, weil die Wirtschaft wieder über alles gestellt wird

@writingwoman
Auf gar keinen Fall.
Wir sollten aber alle verfügbaren Mittel nutzen, um langfristig einen bewohnbaren Planeten zu bewahren.
Die Politik allein ist zu träge. Für eine rein wirtschaftlich getriebene Wende zur Nachhaltigkeit gibt es zu viele Egoisten. Außerdem haben viele Menschen haben noch kein Bewusstsein für die #Klimakrise.
Aber jeder kleine Schritt hilft.
@Thalestria

@Thalestria ich glaube, daß in so vielen Bereichen da etwas getan werden kann (und muss), daß jeder noch genug seiner Komfortzone behält.
Und über kurz oder lang werden wir merken, daß unser Leben besser geworden ist: weniger Verkehrslärm, bessere Luft, weniger Alltagsstress. Wir können nur gewinnen!
Nicht unbedingt finanziell und das treibt die Gegner an.

@chotemysl Da stimme ich Dir voll und ganz zu, sowohl was die Verbesserung unseres Lebens anbelangt wie auch dem finanziellen Aspekt.

@Thalestria ,bei sich anfangen' verstehe ich nach dem von dir vorher Gesagten als: z.B. Windräder zulassen, auch, wenn die möglicherweise manchmal nerven. So verstanden ist der Appell an das persönliche Umdenken gut. Es ist richtig, nicht mehr oder jedenfalls weniger zu fliegen, nicht mehr Verbrenner zu fahren, wenns geht, aber: Privates Umdenken allein wird nicht reichen.

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