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Der Liebste und ich haben eine Diksussion. Ich meinte, wenn ich jetzt mehrere Hosen habe, halten die länger, weil ich nicht immer nur eine trage. Mein Liebster meint, man trägt sowieso immer nur seine Lieblingshose, hat dafür aber Ersatz, falls die kaputt geht. Also frag ich mal Euch, wie das bei Euch so ist.

Interessant, diejenigen, die die Hosen öfter wechseln sind in der Mehrheit gegenüber denen, die fast nur ihre Lieblingshose tragen. Aber der Unterschied ist nur recht gering, gerade mal 8%. Und der Umstand, dass doch so viele mitgemacht haben zeigt, dass die Frage viele bewegt. 😉

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@Thalestria
Hier ist geschlechtsspezifisches Verhalten zu erwarten, von daher wären Personendaten hilfreich: m/w, Alterskohorte in 20ern

@wauz
Meinst Du das macht einen Unterschied? Könnte natürlich sein, interessanter Aspekt.
Kohorte, Du hast auch von Drosten hinzu gelernt? 😉

@Thalestria
Ich weiß es besser als Drosten, denn ich bin soziologischer Empiriker, und er ist Biochemiker. Und habe einen mächtigen Brass auf diesen Schwätzer

@wauz
Also unter all den Dummschwätzern und Nachplapperern ist Drosten eine Ausnahme. Er hat sicher einen gewissen Hang zur Selbstdarstellung und etwas Überheblich scheint er auch zu sein, aber bei seinem Fachgebiet SARS-COV ob jetzt 1 oder 2 ist er der absolute Experte. Nur machen Viele den klassischen Fehler und geben alle Aussagen von ihm unter 'Experte' wieder ohne zu erkennen, dass er auch Aussagen deutlich ausserhalb seines Fachgebietes abgibt…
@Thalestria

@vilbi
Sein persönliches Fachgebiet sind biochemische Methoden zum Nachweis von Viren und Antikörpern. Damit ist er "Virologe" und leistet auch einen Beitrag zur klinischen Epidemiologie, indem er für die Messmittel erzeugt.
Die klinische Epidemiologe befasst sich mit solchen Dingen wie Übertragungsmöglichkeiten, Diagnosestellung usw.
Um die tatsächlichen Übertragungswege und die Verbreitung zu erfassen, bedarf es einer sozialen Epidemiologie. Davon sind die "Experten" weit weg
@Thalestria

@wauz
Genau. Daher sind seine Aussagen zur Viruslast in Analysen von Kindern und Erwachsenen ja auch genau daher richtig. Nur darf man daraus als Presse nicht Schlußfolgerungen für den Schul- und Kitabetrieb direkt als seine Expertenaussage übernehmen. Er selbst schränkt jedesmal seine bestätigten Aussagen auf seine Expertise ein, nur wird so ein Nachsatz oder Einleitung dann von den Medien weggelassen. Das meinte ich...
@Thalestria

@vilbi
Diese Studie ist von Leuten angefertigt worden, die wenig Ahnung von Feldforschung haben und ist daher ziemlich wackelig.
Streeck halt als klinischer Epidemiologe mit der Gangelt-Studie eine gut gemachte Exploration hingelegt, die wertvolle Hinweise für sozial-epidemiologische Studien liefert.
Nicht zuletzt der Hinweis, dass man die Verteilung in Gangelt nicht mit einem einzigen Superspread-Ereignis erklären kann.
Ich halte die Idee Hotspots für auf statistische Artefakte geg
@Thalestria

@wauz @Thalestria
Definitiv Männer anders als Frauen
ich Versuch das sogar gleichverteilt rollierend

@Thalestria das 'öfter' lässt genug Spielraum nach oben, so dass ich mich dafür entscheiden konnte ;-)

@Thalestria
Früher war ich eher bei dir. Hatte den Nachteil, dass zwei Hosen gleichzeitig unansehnlich wurden. Jetzt trage ich „die“ Hose, habe aber die Nachfolgerin schon da.
(Je nach Jahreszeit sind es unterschiedliche Hosen.)

@Thalestria
Btw: Röcke haben in warmen Sommern ihre Vorteile. Das sollte man durchaus als Alternative sehen.

@wauz
Deshalb hab ich mir letztes Jahr zwei Kleider zugelegt. Aber by the way, hast Du schon mal Röcke getragen? Gibt so einiges bei dem Hosen sehr viel praktischer sind. 😉

@Thalestria
Ja, ich liebe Röcke. Aber die Beschaffung ist schwierig, und ich kann sie auch nicht überall tragen, ohne unerwünschte Aufmerksamkeit zu bekommen. Für manche Leute ist ja schon ein Longshirt über der Jeans eine Provokation.
Ich habe mir auch zwei Tuniken machen lassen, die werden eher akzeptiert, weil sie die Leute mit Mönchshabit konnotieren

@rhonda Stimmt, ich hab mich falsch ausgedrückt, nur 8% und es wäre ausgewogen.

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